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06.01.2013, 11:02 Uhr | Wilhelm Wolff Übersicht | Drucken
CDU Delligsen-Grünenplan auf Energietour

 

Die Delligser CDU vor dem Solarpark Freden
 
Delligsen. In diesem Jahr hat die Delligser CDU Gemeinderatsfraktion ihre traditionelle Klausurtagung zum Jahresausklang einmal anders gestaltet: Um in Zeiten der Energiewende auch regional auf dem aktuellen Stand zu sein, hat die CDU die Gelegenheit genutzt, interessante regenerative Kraftwerke in der Nähe Delligsens zu besuchen - natürlich auch schon als Vorbereitung für die in der nächsten Zeit anstehenden Beratungen über ein kommunales Energiekonzept im Flecken Delligsen .

Zunächst führte der Weg der Gruppe nach Freden. Hier erläuterte der Geschäftsführer des dortigen Photovoltaikparks, Christof Koopmann, die Entstehungsgeschichte, Funktionsweise und die berechnete Wirtschaftlichkeit der Anlage. Beeindruckt waren die Delligser hier besonders von der Größe der Anlage. Auf einer rd. 6 ha großen Fläche reiht sich hier PV Modul an PV Modul. Erfreut konnte Koopmann berichten, dass der für das erste Betriebsjahr prognostizierte Ertrag der Anlage sogar noch deutlich übertroffen wurde. Deutlich machte Koopmann aber auch, dass die Leistung der Anlage natürlich nicht kontinuierlich zur Verfügung steht und bei  entsprechender Lastanforderung eben auch Reservekapazitäten bei anderen, meist konventionellen Kraftwerken zur Verfügung stehen müssen.

Nach dieser interessanten Führung führte der Weg der Delligser weiter zur Besichtigung der Anlagen der Bioenergie  Adensen . Hier erläuterte Geschäftsführer Karsten Dörpmund zunächst einmal die Funktionsweise des Kernstücks der Anlage, der eigentlichen Biogasanlage. Die Anlage muss täglich mit 60 Tonnen Gärsubstrat „gefüttert“ werden. Eingesetzt wird dazu neben Mais auch Gülle aus der eigenen Mastschweineanlage, Geflügelmist und Zuckerrüben. Im Moment wird getestet, ob auch Abfälle der Fabrik der Nordzucker in Nordstemmen, sogenannte Rübenschwänze, zur Biogasgewinnung eingesetzt werden können. Trotz des Einsatzes der Wirtschaftsdünger und  Abfälle werden aber immer noch ca. 400 ha landwirtschaftliche Nutzfläche zur Erzeugung  des Gärsubstrats benötigt.

Das  Biogas wird anschließend in drei BHKW‘s in Strom umgewandelt und in das Netz der E.ON Avacon eingespeist. Besonders interessant an der Anlagenkonzeption ist dabei die hier verwirklichte Abwärme Nutzung. Während ein BHKW direkt an der etwas außerhalb der Ortslage von Adensen in einem für genau diese Zwecke ausgewiesenen Gewerbegebiet  befindlichen Biogasanlage betrieben wird und die Abwärme hier als Prozesswärme benötigt wird, befinden sich die anderen beiden als sogenannte Satelliten - BHKS´s in der Ortslage Adensen und werden über eine Rohrleitung mit dem Biogas gespeist. Die hier anfallende Abwärme wird dann zum einen in ein im Aufbau befindliches Nahwärmenetz eingespeist und versorgt die angrenzenden Wohngebäude mit Raumwärme. Zum anderen wird die dann noch überschüssige Abwärme zur Brennholztrocknung eingesetzt.

Nach dieser sehr interessanten und aufschlussreichen  Besichtigungstour hat die Delligser CDU die gewonnen Eindrücke und Erkenntnisse im Rahmen der abschließenden Klausurtagung weiter vertieft, und ist so für die anstehenden Beratungen über eine kommunales Energiekonzept für den Flecken Delligsen bestens gerüstet.



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